Maisach 15 „Mesner”, auch „Mesnerkramer” heute Kirchenstraße 8 Grundherr: Kirche Rottbach, 1/16 Gütl Das „Meßnergütl”, Plannummer 36 Wohnhaus mit Stall und Stadl, Holzhütte, Hofraum und Wurzgarten, Plannummer 37 Grasgarten. Um 1666 Johann Kaindl und Christina. 1694 heiraten der Mesner Andreas Dilger und Maria Cronberger von Deutenhausen. 1734 heiraten Vitus Dilger und Maria Pöck. 1806 heiraten Florian Baumann von Maisach 59 und Theres Klas von Oberndorf. 1834 heiraten Kaspar Baumann und Maria Keller von Fußberg. 1854 heiraten Thomas Widmann von Biburg und Maria Anna Baumann. 1862 erwirbt Leonhard Baumann von Lauterbach von Thomas und Marianna Widmann für 2.000 fl. das Anwesen. 1864 erfolgte die Teilung des Anwesens. Plannummer 36, Wohnhaus mit Stall und Stadl, Holzhütte und Hofraum und Plannummer 37 Grasgarten verbleiben Baumann. Die neu entstandene Plannummer 36 ½, Wohnhaus mit Stall und Dreschtenne und Hofraum sowie Plannummer 37 ½ Grasgarten verkauft an Kaspar und Maria Heim, neu Maisach 15 ½. 1873 verkauft Baumann für 2.200 fl. an Johann und Katharina Didhaus. Baumanns gehen auf Maisach 36. 1874 wird das Anwesen für 2.400 fl. von Gregor und Anna Böck gekauft. Nach dessen Tod heiratet die Witwe Stefan Lettenberger. 1906 erwirbt das Anwesen für 9.700 Mark Kaspar Hainzinger, Ökonomenssohn von Einsbach und Kreszenz Kern von Maisach, Hausnummer 70 ½ vom Witwer Lettenberger. Lettenberger verheiratet sich in Fürstenfeldbruck. 1955 wird nach dem Tod des Witwers Kaspar Hainzinger das Anwesen an Josef Mayr, Kirchenstraße 6 verkauft. Von 1694 – 1800 waren die Bewohner Hilfsmesner. Ab 1800 wurde bis 1876 eine Wirtschaft betrieben und zwischen 1873 und 1874 eine Schuhmacherei. Die Landwirtschaft wurde 1948 eingesstellt.