Maisach 36 „Friedrich”, auch „Flidri”, „Wascheder” heute Hauptstraße 23

Grundherr: Kirche Maisach, 1/16 Gütl

Der Restkomplex des „Friedrichgutes”, Plannummer 79
Wohnhaus mit Stall und Stadl, Wagenremise, Holzhütte und Hofraum
Plannummer 80 Grasgarten und Wurzgarten

1733 brannte das Gebäude des Unterwirtes ab und das Gelände verödete.
Um 1760 Gailler Leonhard.
1795 oder 1800 übernimmt Friedrich Gailer von Vater Leonhard das zum Pfarrgotteshaus grundbare Söldengütl nebst allem Zubehör im Wert von 180 fl.
1842 heiratet Maximus Gailler Rosina Scheidl von Bergkirchen.
Die Witwe Rosina heiratet 1855 Joseph Huber von Niederroth. Huber gehen nach Nymphenburg.

1862 kaufen Thomas Widmann und Marianna, geb. Baumann das Anwesen für 3.250 fl. von Joseph Schmid in Bruck.
1886 wird für 12.000 Mark an Rosina Widmann übergeben. Diese heiratet Lorenz Lehmann von Esting.

1893 verkauft für 10.000 Mark an den Kaufmann August Gerstle in Ichenhausen, welcher das Anwesen zertrümmert.
Das Restanwesen tauscht Martin und Maria Jais für 2.000 Mark gegen Maisach 50, die Grundflächen kamen hierher.

1903 Übergabe an Maria Jais und Korbinian Staffler.
Staffler Korbinian, *02.11.1863 †24.12.1925
oo 17.02.1903 Jais Maria, *27.09.1870 †30.08.1941
Kinder:
Maria *11.04.1896 oo 1926 Baur, Germering
Theres *07.09.1899 Hoferbin
Corbinian *08.11.1903 oo 1929 Göttler, Maisach
Vitus *08.05.1906 oo 1937 Schwaiger, Maisach
Rosina *05.07.1908 †23.12.1908

Huber Innocenz, Gütlersohn von Germerswang, *19.09.1897 †03.01.1980
oo 17.05.1927 Staffler Theres, *07.09.1899 †14.04.1991

1957 Neubau des Wohnhauses.