Maisach 49 „Schmidjörg”, auch „Schmidgirgl” heute Überackerstraße 20

Grundherr: Kloster Weihenstephan, 1/1 Hof, 1/8 Gütl Kloster Wessobrunn

Der ganze „Schmidjörgenhof”, Plannummer 118 Wohnhaus, Stadl mit Stallung, Wagenremise, Backhaus, Holzremise und Hofraum mit Wurzgarten< br> Plannummer 119 Grasgarten

Um 1620 Adam Mayr.
1650 übernimmt Schmied Georg Mayr von Vater Adam. Der Zubauhof seit 1632 abgebrannt.
1670 heiratet Georg Mayr Elis Schmid, Tochter des Melchior und der Gertraud von Priel.
1704 heiratet Benno Mayr Maria Näsl von Gernlinden.

1752 wird der ganze Hof, grundbar zum Kloster Weihenstephan, von Benno und Maria Mayr dem einzigen Sohn August Mayr um 500 fl. übergeben.
Das dazugehörige 1/8 Gütl hat der Bauer Augustin Heinzinger von Gernlinden erworben. Er heiratete Rosina Huber von Diepoltshofen. Die Witwe heiratet 1755 Sebastian Hörl.
1759 verkaufen der Bauer Sebastian Hörl und Rosina, sein Eheweib, dem Bäcker Johann Kellerer und dessen Ehefrau Maria ihren zubauweisen, dem Kloster Weihenstephan grundbaren ganzen Hof zu Maisach mit allem Zubehör um 1.000 fl.

1760 erwirbt für 1.750 fl. Anton Huber von Diepoltshofen den ganzen Weihenstephaner Hof von Sebastian Hörl und dessen Frau Rosina.
Anton Huber heiratet Anna Kracher, Müllertochter von Gauting.
1762 heiratet der Witwer Magdalena Hörl, Bauerntochter von Handenzhofen.

1793 übernimmt Andreas Huber den zu Weihenstephan gehörigen Hof, das 1/8 Gütl, zum Heilig-Geist- Spital München grundbaren und ¼ Gütl aus dem Killihof, grundbar zum Kloster Fürstenfeld, um 2.260 fl.
Als Witwer heiratet er Magdalena Pals von Bergkirchen.

1823 heiratet Andreas Huber Monika Drexler.
1839 übernimmt Leonhard Riedl (Maisach 3) von seiner Base Monika Huber für 6.500 fl. das Anwesen.
Er heiratet 1840 Katharina Hofner von Oberlappach.
Die Witwe Katharina Riedl übergibt 1874 an Sebastian Riedl um 24.000 fl. Er heiratet die Müllertochter Walburga Loder von Palsweis.

1884 müssen sie für 48.000 Mark an Lazarus Einhorn verkaufen.
Riedl ziehen auf die Moosschwaige ihres Schwagers Scheyerl, Gröbmüller von Dachau.
Einhorn zertrümmert das Anwesen.

Die Hofstelle (Plannummer 118, 119) vertauscht Einhorn gegen Maisach 52 von Michael und Katharina Plonner.
Diese übertragen die weiteren Gründe von Maisach 52 hierher.
1902 wird für 20.000 Mark übergeben an Otto Pröbstl.
Dieser heiratet Theres Hartinger.
1904 wird der Hof für 16.2000 Mark versteigert an Leonhard Plonner in Bruck.

1907 erwirbt für 17.100 Mark Josef und Maria Seidl den Hof.
Seidl Joseph von Voggach, *17.09.1873 †08.07.1929
oo 29.05.1899 in Baindlkirch Friesenegger Maria, Gütlerstochter von Voggach, *15.08.1876
Kinder:
Max *16.12.1898
Anna *14.08.1900
Joseph *18.08.1901 Hoferbe
Martin
Maria
Katharina *08.04.1905 †21.09.1905
Theresia *02.07.1906 †15.08.1908
Kath. v. Schw. *12.03.1908
Theres *03.08.1909 †12.12.1909
Joh. Baptist *14.09.1910 †17.08.1911
Joh. Evang. * 1.12.1911 †14.09.1913

1929 wird nach dem Tod von Joseph Seidl der Hof für 20.116 Goldmark verkauft an Josef und Jakob Sedlmayr.

Die Landwirtschaft wird bis 1932 von Josef Seidl betrieben.
Von 1932 – 1968 wird der Hof von der Brauerei bewirtschaftet.